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Orte nach Behördenaufbau
Markt Biberbach (Schwaben)

Geteilt, unten gespalten; oben in Rot eine silberne Kirche, unten vorne ein linkshin aufgerichteter schwarzer Biber, hinten in Blau ein silberner Schrägrechtsbalken.

Die Kirche im Wappen stellt die Biberbacher Wallfahrtskirche Zum Heiligen Kreuz dar. Sie gilt als das Hauptwerk des Vorarlberger Baumeisters Valerian Brenner (1652 bis 1715). Er war fürstbischöflicher Baumeister von Augsburg und errichtete die Kirche in der Zeit von 1684 bis 1694. Mittepunkt der Kirche ist das Herrgöttle von Biberbach , ein romanisches Kruzifix, das um 1220 entstanden ist. Seit seiner wundersamen Errettung im Jahr der Bauernkriege 1525 wird es als Gnaden- und Andachtsbild verehrt. Die Darstellung des Bibers und eines Baches auf dem Gemeindewappen erklären den Ortsnamen Biberbach es ist in diesem Teil also ein redendes Wappen. Der Markt Biberbach erhielt 1836 von König Ludwig I. das Wappen verliehen. Die Gemeinde wünschte seinerzeit ein Wappen mit einer Kirche, dem Biberbach und einem blauen Biber. Das Staatsministerium wollte den Biber golden auf silbernem Grund. Obwohl diese Farbgebung nicht heraldischen Grundsätzen entsprach (keine Metall-Farbe auf Metall-Farbe), genehmigte König Ludwig I. dieses Wappen. Seit 1949 steht der Biber schwarz auf silbernem Grund.

Wappenführung seit 1836. Verleihung durch König Ludwig I. Signat vom 31.03.1836. Vom Bayerischen Hauptstaatsarchiv München bestätigt am 27.04.1949.

Quelle: Die Beschreibung (Blasonierung) und Erläuterung des Wappens wurde der Homepage des Hauses der Bayerischen Geschichte (www.hdbg.eu/gemeinden/index.php/wappenkunde) entnommen.


Zum Markt Biberbach (Schwaben) gehören folgende Ortsteile.
Affaltern, Ortsteil
Eisenbrechtshofen, Ortsteil
Feigenhofen, Ortsteil
Markt (Biberbach), Ortsteil

Eine Übersicht dieser Ortsteile finden Sie auf dieser Wappenübersicht.