


(LK) = Landkreis
(S) = Stadt
(G) = Gemeinde
(M) = Markt
(Vgm) = Verw.-gemeinsch.
(Ot) = Orts-/Stadtteil

In Rot auf drei silbernen Steinblöcken eine silberne Burg mit Ringmauer, Bergfried und blauen Dächern auf den Gebäuden.
Die Burg auf den Steinblöcken redet für den Ortsnamen und stellt in heraldischer Stilisierung die früher in der Ortsmitte stehende, im 19. Jahrhundert abgebrochene Burganlage Dollnstein dar. Große Felsblöcke prägen noch heute die Landschaft. Die Burg befand sich im 12. Jahrhundert im Besitz der Grafen von Hirschberg, kam dann 1309 an die Grafen von Öttingen, 1360 an die Herren von Heideck und gelangte 1440 in den Besitz des Hochstifts Eichstätt. Dollnstein wurde Sitz eines Pfleg- und Kastenamts. Auf die Orts- und Landesherrschaft des Fürstbistums Eichstätt bis zur Säkularisation 1803 beziehen sich die Farben Silber und Rot aus dem Hochstiftswappen. Dollnstein erhielt 1387 Marktrecht. Die Burganlage findet sich als Bild schon im ältesten Siegel aus dem späten 14. Jahrhundert. Die Form der Burg, die später in einen Schild gestellt wurde, änderte sich über die Jahrhunderte kaum. In der heraldischen Literatur des 19. Jahrhunderts wurden gelegentlich Bäume hinzugefügt.
Wappenführung seit dem 14. Jahrhundert. Das Wappen ist als Bild im Siegel überliefert.
Quelle: Die Beschreibung (Blasonierung) und Erläuterung des Wappens wurde der Homepage des Hauses der Bayerischen Geschichte (www.hdbg.eu/gemeinden/index.php/wappenkunde) entnommen.