Rheinland-Pfalz

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Orte nach Behördenaufbau
Gemeinde Hinzenburg

Im silbernen Schild eine rote Spitze, darin ein silbernes Buch mit goldenem Eckenschutz und roter Einbandfläche mit silbernem Kreuz.

Begründung
Bei GOERZ, Mittelrheinische Regesten, Band IV ist Hinzenburg in Urkunden des Jahres 1276 als „Henzenberg“ und „Heyncinberch“ nachgewiesen. Die alte Namensform „-berg“ ist daher durch Aufnahme einer Spitze im Gemeindewappen symbolisiert. - Die landesherrliche Zugehörigkeit zu Kurtrier bestätigen die Farben Rot und Weiß.

Kapellen- und Ortspatronin von Hinzenburg ist St. Magdalena (de Lorenzi S. 186). Ihr Attribut, ein Buch, ist in der Spitze des Gemeindewappens wiedergegeben.

Fachheraldisches Gutachten
Das Landeshauptarchiv Koblenz hat mit Schreiben 3 Kr/270-Hinzenburg vom 21.02.1990 mitgeteilt, daß gegen die Kombination der Schildfiguren keine Bedenken bestehen und die „gut begründet“ sei.

Beschluß der Vertretungskörperschaft
Die Verbandsgemeindeverwaltung Ruwer hat mit Schreiben Abt. 1.1 Az. Ei. vom 06./19. April 1990 mitgeteilt, dass der Ortsgemeinderat Hinzenburg beschlossen habe den ausgeführten Entwurf anzunehmen und künftig als Gemeindewappen Hinzenburg zu führen.
K.E.Becker
23-04-1990