Schleswig-Holstein

Gemeinde Groß Buchwald

Durch einen silbernen Wellenbalken von Grün und Rot geteilt. Oben drei silberne Laubbäume nebeneinander, unten ein unterhalbes silbernes Wagenrad.

Die drei Bäume in der oberen Wappenhälfte nehmen nicht nur auf den Ortsnamen Groß Buchwald, sondern auch auf die ursprünglich dichte Bewaldung des Gemeindegebietes Bezug. Das Dorf entstand im Mittelalter durch Rodung inmitten großer Buchenwälder. Der Wellenbalken bezeichnet den Ovendorfer Bach, in dessen Nähe das Dorf angelegt wurde. 1392 kam der Ort mit der damals schon vorhandenen Wassermühle an das Kloster Bordesholm. Die grüne Schildfarbe versinnbildlicht den fruchtbaren Boden. Die deshalb sehr ertragreiche und zu deutlichem Wohlstand führende Landwirtschaft wird durch das halbe Wagenrad in der unteren Schildhälfte angedeutet. Zugleich betont das Rad die bevorzugte Lage des Ortes an der ehemals dicht befahrenen Verkehrsverbindung Kiel-Neumünster-Hamburg. In Groß Buchwald wurden auf halber Strecke zwischen Kiel und Neumünster die Pferde gewechselt. Groß Buchwald ist bekannt durch die Zucht des Holsteiner Pferdes.

Das Wappen wurde am 14.5.1984 genehmigt. Entwurfsverfasser war Uwe Nagel, Bergenhusen.

Quelle: Die Beschreibung (Blasonierung) und Erläuterung des Wappens wurde der Kommunalen Wappenrolle des Landesarchivs Schleswig-Holstein (www.schleswig-holstein.de) entnommen.