Sachsen

Stadtteil Steinbach

Entwurf:
Manfred Mauersberger 1991

Ursprung:
Gemeindesiegel aus dem Jahre 1931

Entstehungsgeschichte:
Beim Aufbau der neuen Verwaltungsstrukturen nach 1990 und der sog. Identitätsfindung der einzelnen Orte, wurde darüber nachgedacht, daß Gemeindesiegel Steinbachs und das daraus resultierende und verwendete, aber nie bestätigte Wappen, zu legalisieren. Meine gezeichnete Vorlage wurde vom Gemeinderat befürwortet und zur Bestätigung eingereicht. Das Ortswappen in vorliegender Form wurde am ...?... vom Sächsischen Innenministerium bestätigt und gilt seither als offizielles Wappen von Steinbach.

Bedeutung:
Der Wappeninhalt wurde auf ein stilisiertes Wappenschild gelegt.
Die obere und untere Wappenbegrenzung wurde streifenförmig mit den Farben des Landes Sachsen gestaltet, um die Zugehörigkeit zu demonstrieren.
Die linke und rechte obere Ecke des Wappenschildes wurde als eingerolltes Pergament (Urkunde) dargestellt. Die linke Ecke trägt zudem die römischen Ziffern MCDI (1401); das Jahr der Erstnennung Steinbachs auf einem Erlaß des böhmischen Königs:
„die Straße gen Meissen, die da gehet von derselben Stadt Comutaw gen Crimaw (Krima) von Crimaw vor Reitzenstein (Reitzenhain), oder vor den Steinbach gen Wolkenstein und gen der Czoppen und von der Czoppen wieder gen Comutaw“ usw.
Der Wappeninhalt selbst symbolisiert mit der grünen Fichte das umfangreiche Waldgebiet rund um Steinbach, der schwarz-weiße Fels vermutlich den naheliegenden Hausberg, den Glösenstein und die blau-weißen Wellenlinien den durchfließenden Dorfbach - Steinbach. Die Entstehungsgeschichte des Gemeindesiegels ist nicht weiter dokumentiert.