Gespalten von Blau und Silber; vorne ein silberner Papierbogen, belegt mit einer blau gesäumten goldenen Lilie, hinten drei rote Schrägrechtsbalken.
Das Wappen versinnbildlicht Motive aus der Besitz- und Erwerbsgeschichte des Ortes. Der Papierbogen mit der Lilie als Wasserzeichen verweist auf die Altdöberner Papiermühle, die bereits im 18. Jahrhundert nachweisbar ist. Die Lilie wurde in den Farben der Familie von Köckritz tingiert, die von 1362 bis 1507 als Besitzer von Altdöbern erscheint. Die hintere Schildhälfte ist dem Wappen der Familie von Heinecken entnommen. Carl Heinrich von Heinecken, Intendant des sächsischen Ministers von Brühl, war einer der bekanntesten Eigentümer des Schlosses Altdöbern.
Das Wappen wurde vom Heraldiker Karl-Heinz Fritze aus Niederorschel gestaltet und am 27. Februar 2006 durch das Ministerium des Innern genehmigt.
Gespalten und schräglinksgeteilt von Rot und Gold; alles in verwechselten Farben: oben zwei schräglinke Glasmacherpfeifen, überdeckt im vorderen Feld von einem silbernen Glaskelch, unten eine schräglinke Sichel, deren silberne, nach oben zeigende Schneide eine Kornähre im hinteren Feld überdeckt.
Das Wappen wurde am 17. Mai 2006 genehmigt.