Im gespaltenen Schild vorne ein halber schwarzer Adler in Silber, hinten ein silberner Querbalken in Rot.
Die Gemeinde hat das Wappen der gräflichen Familie von Eschenlohe angenommen. Da die Registratur des Bayrischen Hauptstaatsarchives während des 2. Weltkrieges vollkommen zerstört wurde, ist die Begründung der Wappenbilder nicht mehr möglich.
In Blau ein silberner Wellenbalken; oben ein goldenes Bauernhaus, unten schräggekreuzt ein goldenes Floßruder und eine goldene Heugabel, überdeckt mit einem senkrecht gestellten goldenen Steinbruchhammer.
Der Wellenbalken symbolisiert die Loisach, das Floßruder erinnert an die Flößerei, die Heugabel steht für die noch überwiegende Landwirtschaft, und der Steinhammer nimmt Bezug auf die einstigen Marmorbrüche in dieser Gegend. Da der Name Großweil vom lateinischen „villa“ abgeleitet wird, wurde als redendes Symbol für den Ort ein typisches oberbayrisch-alpenländisches Bauernhaus gewählt.
In Blau über einem silbernen Schöpfrad ein goldener Pferderumpf.
In der Gemeinde Ohlstadt liegt das staatliche Stammgestüt Schwaiganger, Symbol dafür ist der Pferderumpf. Weiterhin ist bemerkenswert die dort lange Zeit übIiche Wetzsteinherstellung, wofür Wasserschöpfräder von Bedeutung sind.
In Blau ein senkrechter goldener Abtstab, dessen Griff mit einer silbernen Axt und einem fünfzinkigen Rechen in schräger Kreuzung belegt ist.
Die Gemeinde entwickelte sich aus den unter der Grundherrschaft des Klosters Ettal stehenden Schwaighöfen. Während der Abtstab auf die alten Herrschaftsverhältnisse hinweist, symbolisieren die bäuerlichen Werkzeuge Axt und Rechen die Hauptarbeitsbereiche der Schwaighofbauern im Sommer wie im Winter.