Baden-Wuerttemberg

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Orte nach Behördenaufbau
Beschreibung der Wappen der Stadtteile der Stadt Meßstetten
Stadtteil Hartheim (Meßstetten)
In Gold zwei rote Zickzackbalken
Hartheim gehörte zur Herrschaft Werenwag und wurde an die Familie von Ulm verliehen. Beide Familien führten den Zickzackbalken im Wappen, die Gemeinde nahm ihn 1897 in veränderten Farben an.

Stadtteil  Heinstetten

Stadtteil Heinstetten
In Rot ein rechtsgewendeter, silberner Brackenrumpf mit goldener Zunge
Eine Bracke ist ein kleiner bis mittelgroßer, kurzhaariger Jagdhund.
Das Wappen wurde von der Gemeinde nach einem Vorschlag des Generallandesarchivs im Jahre 1900 angenommen. Heinstetten gehörte zur Herrschaft der Herren von Werenwag und war mit dieser der Familie von Ulm verliehen. Das Wappen orientierte sich an der Helmzier der Herren von Werenwag.

Stadtteil  Hossingen

Stadtteil Hossingen
Unter goldenem mit einer liegenden schwarzen Hirschstange belegtem Schildhaupt in Blau auf goldenem Dreiberg ein schreitendes Hirschkalb.
Das goldene Hirschkalb im blauen Schild ist die Wappenfigur der Herren von Tierberg, die den Ort 1347 von den Grafen von Hohenberg erworben hatten. Im Jahre 1416 kam der Ort an Württemberg, dessen Hirschstange im Schildhaupt des ehemaligen Gemeindewappens zu sehen ist.
Genehmigt am 08.Juni 1949

Stadtteil  Oberdigisheim

Stadtteil Oberdigisheim
In Gold ein schwarzer Uhu.
Das Wappen bezieht sich auf die vielen Eulenvögel, die sich damals in den umliegenden Wäldern aufhielten. Die württembergischen Wappenfarben Schwarz und Gold erinnern daran, dass der Ort 1403 württembergisch geworden ist.
Der Entwurf stammt von Lehrer Karl Hanßum.
Genehmigt am 4. November 1948

Stadtteil  Tieringen

Stadtteil Tieringen
In Blau ein silberner Zickzackbalken.
Das Wappen von Tieringen ist das in der Züricher Wappenrolle überlieferte Wappen des in dieser Gegend von 1275 bis gegen die Mitte des 15. Jahrhunderts belegten Ortadelsgeschlechts der Herren von Tieringen.
Genehmigt am 16. Mai 1950

Stadtteil  Unterdigisheim

Stadtteil Unterdigisheim
In Rot unter einem silbernen Zickzackbalken zwei silberne Lindenblätter.
Die Territorialherrschaft über die ehemalige Gemeinde stand bis 1381 der Grafschaft Hohenberg und von da an bis ins 19. Jahrhundert hinein Österreich zu. Hieran erinnern in dem erloschenen Gemeindewappen die Farben Silber und Rot. Inhaber des österreichischen Lebens waren die Herren von Laubenberg, aus deren Wappen zwei silberne Lindenblätter übernommen wurden, und seit 1722 die Herren von Ulm-Erbach, deren silberner Zickzackbalken gleichfalls in das Gemeindewappen gelangte.
Genehmigt am 11. Januar 1949