In Silber auf grünem Schildfuß ein nach links springender roter Hirsch, rechts beseitet von einer grünen Tanne.
Tanne und Hirsch erscheinen ab 1814 im Gemeindesiegel. Das Generallandesarchiv stellte 1904 die Figuren unter Farbgebung in einen Schild. Die Gemeinde konnte sich jedoch erst 1961 entschließen, das vorgeschlagene Wappen zu führen.
In Silber an einem liegenden grünen Rebzweig eine blaue Traube mit zwei Blättern.
Die Gemeinde führte zunächst den Mittelschild des 1807 eingeführten Staatswappens des GroßherzogstumsBaden, zwischen zwei Loorberzweigen einen von der großherzoglichen Krone bedeckten schräglinksgeteilten Schild, oben einen Schrägrechtsbalken und unten einen linksgewendeten aufgerichteten Löwen. im Gemeindesiegel. Da dieses jedoch den Landgemeinden nicht erlaubt war, schlug das ´Generallandesarchiv 1902 das neue Wappen als Zeichen des Weinbaus vor. Die Gemeinde hatte dem noch im gleichen Jahr zugestimmt.
In gespaltenem Schild vorn in Gold ein roter Schrägbalken (das badische Wappen), hinten in Silber ein grüner Eichenzweig mit drei Eicheln und vier Blättern.
Riedlingen führte zunächst nur Schriftsiegel. Das vom Generallandesarchiv gestaltete Wappen wurde 1905 von der Gemeinde angenommen. Es symbolisiert vorn die jahrhundertelange badische Landeshoheit, hinten den Bestand mit Eichenwald.
In Silber auf grünem Schildfuß in Seitenansicht eine rote Kirche mit Apsis, auf dem Türmchen ein goldenes Kreuz.
Die in der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts auftretenden Namen Sizenkirken und Sizinchilcha werden wohl als Kirche des Sizo zu deuten sein. Bereits in früheren Zeiten wurde ein Siegel mit Kirche benutzt. Die Kirche in dem 1899 angenommenen Wappen ist dem angesprochenen Siegelbild nachgebildet. Das „redende Wappen“ spielt auf den Ortsnamen an.
In Silber auf grünem Schildfuß in Seitenansicht eine rote Kirche zwischen je einer grünen Tanne.
Die Kirche in den Tannen reicht wohl in das 9./10. Jahrhundert zurück. Von ihr hat der Ort den Namen. Das für den Ortsnamen „redende Wappen“ wurde 1905 angenommen.
Unter goldenem Schildhaupt, belegt mit einrm nach links gewendeten roten Sensenblatt, in Rot drei (2:1) goldene Garben.
Seit 1903 führte die Gemeinde in silbernem Schild einen blauen Wellenschrägbalken. Damit sollte auf den das Dorf durchfließenden Wollbach hingewiesen werden. Ein gegen Ende der dreißiger Jahre wegen dieses „etwas nichtssagenden Wappens“ mit dem Generallandesarchiv stattfindender Gedankenaustausch blieb zunächst Erst im Frühjahr 1962 wurde erneut der Wunsch nach einem aussagekräftigeren Wappen laut. Diese führte letzlich zu dem abgebildetenWappen.
Ernst Friedrich von Leutrum sagt in seiner Beschreibung der Herrschaften Sausenberg und Rötteln: „Disses Dorfs Wappen ist ein segessen (= Sense) überzwerch mit einem lateinischen W.“ Hier liegt die Quelle für das Sensenblatt. Die drei Garben sind dem Fami- lienwappen des Franziscus Gut (von 1608 bis 1623 Pfarrer in Wollbach) entnommen, der es auf dem Türsturz des von ihm erbauten alten Pfarrhauses hatte anbringen lassen. Die Farben Rot und Gold erinnern an die einstige Landeshoheit. Das historisch begründete Wappen wurde vom Innenministerium am 25. September 1962 verliehen.