
In einem schwarz damaszierten Feld ein goldenes Rutenbündel mit Beil.
Dieses Symbol steht für die frühere Gerichtsstätte Legau, die über ein Dorfgericht sowie den Blutbann verfügte. Es verdeutlicht somit die historische Bedeutung Legaus als Ort mit eigener Gerichtsbarkeit. Die Farben Schwarz und Gold verweisen auf das Wappen der Edlen von Hohenthann. Diese Adelsfamilie hatte einst die Herrschaft über Legau inne. Durch die Übernahme der Farben im Gemeindewappen wird an diese historische Verbindung erinnert. Das Wappen wurde 1838 verliehen. Drei Entwürfe der Gemeinde wurden vom Reichsheroldenamt abgelehnt. Von dort wurde das Rutenbündel als Liktorensymbol vorgeschlagen und wird seitdem verwendet.