
Unter Blau über Silber durch Zinnenschnitt geteiltem Schildhaupt, drei silberne Zinnen bildend, rot, vorn silberne Windmühle, hinten über silbernen gekreuzten Schlüsseln, Bärte abwärtsgewendet, abgeschnittener silberner Pferdekopf.
Die drei silbernen Zinnen stehen für die drei Gemeindeteile Emmelbaums, den Hauptort in der Mitte sowie die beiden Gehöfte Sachsenhauserhof und Wallenbornerhof. Der blaue Grund verweist auf die ehemalige Zugehörigkeit der Gemeinde zum Kanton Arzfeld im Departement der Wälder. Am höchsten geografischen Punkt der Gemarkung befand sich einst eine Windmühle, die rechts im Schild dargestellt wird. Der Pferdekopf ist das Zeichen des Stammesherzogtums Sachsens. Es symbolisiert die einer Sage nach während der karolingischen Sachsenverfolgungen des 8. Jahrhunderts erfolgte Zwangsumsiedlung von sächsischen Bürgern in den heute noch gleichnamigen Sachsenhauserhof, der damals eine eigene Ortschaft Sachsenhausen (Saxenhausen) bildete. Die beiden gekreuzten Petrusschlüssel verweisen auf die Zugehörigkeit Emmelbaums zum Bistum Trier.
Das Wappen der Ortsgemeinde Emmelbaum wurde am 8. August 2017 vom damaligen Landrat des Eifelkreises Bitburg-Prüm, Joachim Streit, verliehen.